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Kurkuma bei Arthritis

Kurkuma bei Arthritis
Kurkuma gegen Arthritis und bei Rheuma: In einer Studie aus dem Jahr 2012 konnte Kurkuma bessere Heilwirkungen zeigen als ein Arthrose Präparat.

Rheumatoide Arthritis sagt der Mediziner zu der Krankheit, die im Volksmund schlicht „Rheuma“ heißt. Dahinter verbirgt sich eine Krankheit, die unter die Kategorie Rheumaerkrankung fällt. Dort werden auch Erkrankungen wie Gicht und Arthrose eingruppiert. Die „Rheumatoide Arthritis“ greift in erster Linie Fuss- und Fingergelenke an und gilt als entzündliche Gelenkerkrankung.

Der Entzündungsfaktor ist genau der, der den Einsatz von Kurkuma so effizient macht, denn Kurkuma ist entzündungshemmend und wird bei dieser Krankheitsform als natürliche Heilmethode neben der Schulmedizin eingesetzt. Vielleicht kann Kurkuma auch gerade beim Krankheitsbild Arthritis noch mehr. Eine Studie aus dem Jahr 2012 hat gezeigt, dass Kurkuma bessere Wirkungen bei der Probandengruppe gezeigt hat, als ein herkömmliches Arthritis-Präparat. Damit könnten langfristig betrachtet klassische Medikamente durch das Naturprodukt abgelöst werden. Für den menschlichen Körper, der bei chemischen Präparaten häufig mit einer ganzen Reihe von Nebenwirkungen zu kämpfen hat, wäre dies wohl eine willkommene Wohltat.

Kurkuma bei Arthritis

So hilft Kurkuma bei Arthritis:

  • Kurkuma wirkt präventiv, denn es stärkt das Immunsystem. So kann verhindert werden, dass das Immunsystem die Fähigkeit verliert, körpereigene von fremden Stoffen Elementen zu unterscheiden. So wird das Risiko minimiert, das körpereigene Elemente als Schädling begriffen und bekämpft werden.
  • Kurkuma sorgt für ein Gleichgewicht von Zytokinen und Antagonisten und hemmt das Risiko, eine Immunreaktion hervorzurufen. Zytokine sind die Substanzen, die in den Gelenken eine Entzündung bewirken können – wenn die Gegenspieler dies nicht verhindern können.
  • Kurkuma wirkt entzündungshemmend. Im Detail bedeutet das, dass KappaB und LOX nachweislich reduziert werden. Sie gelten als entzündungstreibende Parameter im Körper. Auch die Synthese von Prostagladin, das ebenso für entzündliche Prozesse verantwortlich ist, wird durch die Wirkung von Kurkuma eingedämmt. Wirkt sich Kurkuma mildern auf das Wachstum und die Aktivität dieser entzündungstreibenden Elemente aus, kann Arthritis vorgebeugt oder der Krankheitsverlauf begünstigt werden.
  • Kurkuma wirkt bei Entzündungen im Körper nicht nur hemmend, sondern fungiert auch als natürliches Schmerzmittel. So können Gelenkschmerzen ebenso wie Entzündungsherde eingedämmt werden.

Arthritis – aus medizinischer Sicht

Arthritis ist zwar in aller Regel lokal im Körper begrenzt, doch die Symptome können weitaus großflächiger auftreten und können so aussehen: Kopfschmerzen, Hautkrankheiten, emotionale Verstimmungen (die zur Depression werden können), Magen-Darm-Störungen, Zahnfleischerkrankungen, Schlaflosigkeit, Augen- und Atemprobleme und sogar sprödes Haar. Die gute Nachricht lautet: Kurkuma ist nicht auf die positive Wirkung bei Arthritis fokussiert, sondern bietet mit seiner mächtigen Wirkkraft auch die Option, bei einer Vielzahl dieser Einzelsymptome Linderung zu versprechen. So wirkt Kurkuma stimmungsaufhellend, regulierend auf die Verdauungsorgane und lässt Haut, Haare und Nägel bei regelmäßiger Einnahme wieder erstrahlen.

Die medizinische Erklärung für Arthritis sieht so aus: Körpereigene Antikörper greifen das Knorpelgewebe im betroffenen Gelenk an und lösen so eine Entzündung aus, die nicht nur schmerzhaft ist, sondern die auch das Gelenk nach innen und nach außen zerstört. Die Entzündung im Knorpelgewebe führt langfristig dazu, dass dieses Gewebe sich zurückbildet, die Knochen aufeinanderreiben und Verformungen entstehen können. Durch den Eintritt von Zytokinen wächst die Gelenkinnenhaut. Durch die Schwellung, die auch deutlich sichtbar wird, entstehen Schäden an Bändern, Knochen und Knorpeln. Zudem kann Flüssigkeit aus den Gefäßen austreten. Die weißen Blutkörperchen, die bei einer Zerstörung im Körper dorthin zur Hilfe eilen, steigern das Problem noch zusätzlich, denn sie erhöhen die Anzahl an Zytokinen.

Wenn eine Röntgenaufnahme angefertigt wird und darauf Gelenkschäden erkennbar werden, ist die Krankheit bereits fortgeschritten. Um diese späte Diagnoseform zu optimieren, helfen heute auch Blutuntersuchungen dabei, bereits vor einer Schädigung der Gelenke die Krankheit zu erkenen. Auch Anti-Citrullin-Antikörper, die bei etwa 50 Prozent der Arthritis-Patienten nachgewiesen werden können, oder antinukleäre Antikörper, die bei etwa 30 Prozent nachweisbar sind, können ein Indiz für eine Arthritis-Erkrankung sein. Da die Schulmedizin vergleichsweise undifferenziert von einem fehlgeleitenten Immunsystem spricht, das die Arthritis bedingt, kann Kurkuma durchaus als Präventionsmaßnahme begriffen werden. Kurkuma ist ein Wächter des Immunsystems und hat hierbei vergleichsweise gute Chancen ein Schutzschild zu errichten, um die Angriffsfläche für Krankheiten wie Arthritis relativ gering zu halten.

Arthritis vs. Arthrose

Die Verwechslungsgefahr von den so gleich klingenden Erkrankungen Arthritis und Arthrose ist hoch, deswegen sei hier einmal kurz auf die Unterschiede eingegangen:

  • Arthritis ist eine Entzündung der Gelenke, die zur Schädigung der Gelenke führt.
  • Arthrose beschreibt die (häufig altersbedingte) Abnutzung der Gelenke, die zu Entzündungen führt.

Für die Wirkkraft von Kurkuma ist der Name übrigens ganz egal. Der Grund ist, dass Kurkuma in jedem Fall entzündungshemmend wirkt – unabhängig davon, wann die Entzündung entstanden ist. So kann Kurkuma einer akuten Entzündung vorbeugen und einem chronischen Verlauf die Schwere nehmen bzw. die chronisch aufflammenden Schübe in ihrer Schmerzhaftigkeit eindämmen.

Weitere Vergleichspunkte der Krankheitsbilder weist diese Tabelle aus:

Arthrose

Arthritis

Ursachen

Übergewichtige Menschen sowie diejenigen, die regelmäßig und langfristig einseitige Arbeiten ausführen, leiden tendenziell häufiger an Arthrose. Auch Gicht und Diabetes können die Ausbildung der Krankheit bedingen.

Tendenziell haben Frauen ein höheres Risiko, an Arthritis zu erkranken. Sowohl genetische als auch autoimmunologische Gründe werden als Ursachen gehandelt.

Symptome

Anlaufschmerzen, Belastungschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Geräusche in den Gelenken, Schwellungen in den Gelenken.

Gelenkschmerzen an allen Gelenken (außer der Wirbelsäule) treten meist nachts oder morgens auf.

 

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Hinweis:
kurkuma-wirkung.de