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Kurkuma bei zu hohem Cholesterinspiegel

Kurkuma bei zu hohem Cholesterinspiegel
Entsteht im Körper oxidativer Stress, kann das aufgenommene Cholesterin nicht mehr ordentlich verarbeitet werden. Da Kurkuma ein Antioxidant ist, wirkt es oxidativem Stress entgegen und sorgt so für eine bessere Verarbeitung des Cholesterins und damit für eine Regulierung des Cholesterinspiegels.

Die Tatsache, dass der Cholesterinspiegel beim medizinischen Check zum gefürchtete Gegner werden kann, ist nicht ganz nachvollziehbar, denn: Der Körper braucht Cholesterin. Allerdings geht es gerade beim Cholesterinwert um Maß und Ziel. Das heißt, der Cholesterinspiegel muss sich im Rahmen halten. Der Gesamtcholesterin darf 190 Milligramm pro Deziliter nicht überschreiten. Davon sollten mindestens 40 Milligramm auf „gutes“ Cholesterin entfallen und der Wert des schlechten Cholesterins sollte 160 Milligramm nicht überschreiten.

Wissenschaftlich bewiesen ist die positive Wirkung Kurkumas auf den Cholesterinwert unter anderem in dieser Studie. Daraus geht hervor, dass die Einnahme von Kurkuma in direkter Verbindung mit der Reduzierung des Cholesterinspiegels zu sehen ist. Die Gefahr besteht nämlich mitunter auch darin, dass der Cholesterinspiegel deswegen steigt, weil zu viel Fette zugenommen werden und dies in Summe mit dem selbst produzierten Cholesterin im Körper nicht mehr abgebaut werden kann.


Der Cholesterinspiegel – aus medizinischer Sicht

So hilft Kurkuma gegen zu hohen Cholesterien

  • Kurkuma ist ein wichtiges Antioxidans und genau diese Wirkweise ist mit Blick auf den Cholesterinwerte essentiell. Entsteht im Körper oxidativer Stress, kann das aufgenommene Cholesterin nicht mehr ordentlich verarbeitet werden. Es kommt zur Ablagerung an Gefäßwänden und infolgedessen zur Arterienverkalkung. Kurkuma kann oxidativen Stress verringern.
  • Kurkuma überlistet freie Radikale und hindert sie so an einer Vermehrung. Die Strategie der freien Radikalen, einer gesunden Zelle ein Molekül zu entreißen, funktioniert nicht sehr lange, denn Kurkuma kann diese Molekül-Lücke schnell wieder schließen.
  • Kurkuma erkennt die Eigenschaften einer Zelle schnell und entscheidet dann immer nach demselben Muster: Gute Zelleigenschaften werden unterstützt, schlechte werden in der Entwicklung gehemmt.

Der Cholesterinspiegel – aus medizinischer Sicht

Cholesterin Grenzwerte aus dem Labor
Tabelle: Grenzwerte von Cholesterinwerten aus dem Labor

Cholesterin ist am Aufbau der Zellmembran beteiligt und übernimmt viele wichtige Aufgaben bei den Stoffwechselvorgängen, die im menschlichen Gehirn ablaufen. Cholesterin wird benötigt, um Gallensäure zu produzieren, die wiederum nötig ist, um aufgenommene Fette zu verdauen. Auch die Bildung von Vitamin D und die Bildung von Östrogen, Vergleichosteron und Cortisol ist die Aufgabe von Cholesterin. Ergo: Cholesterin ist wichtig. Doch wie eingangs bereits erwähnt geht es darum, den Cholesterinwert in gesundem Rahmen zu halten – um das Risiko zu minimieren, an Folgeerkrankungen zu erkranken. Bereits an dieser Stelle wird klar: Kurkuma hat im Zusammenhang mit Cholesterin vor allem präventive Wirkung, denn ein Inhaltsstoff, der bewirkt, den Cholesterinspiegel auf einem gesundheitsverträglichen Level zu halten, verhindert die Ausbildung von Folgeerkrankungen.

Warum der Cholesterinwert häufig in die Höhe schnellt, liegt in der Tatsache begründet, dass Cholesterin im Grunde gar nicht zugenommen werden müsste oder nur in geringem Maße, denn: Ein Großteil des Cholesterinbedarfs kann der Körper selbst decken, denn er produziert selbst. Der tägliche Bedarf liegt bei einem halben bis etwa einem Gramm. Dabei muss auch zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Cholesterin unterschieden werden.

Besonders oxidativer Stress ist dafür verantwortlich, dass aufgenommene Fette nicht mehr ordentlich verarbeitet werden können und sich so im Körper ablagern und Folgeerkrankungen bedingen. Als Antioxidans erster Klasse wirkt Kurkuma genau an dieser Stelle, denn es verhindert nachweislich oxidativen Stress. Freien Radikalen wird die Lebensgrundlage (der Diebstahl eines fehlenden Elektrons) entzogen. Das Anwachsen der Anzahl der freien Radikalen wird ebenfalls eingedämmt.

Die Gründe für die Ausbildung eines erhöhten Cholesterinwerts können ganz unterschiedlicher Natur sein. 30 Prozent der Fettstoffwechselstörungen sind vererbt. 70 Prozent sind die Folge einer Krankheit oder anderer Faktoren. Die folgende Tabele zeigt mögliche Ursachen für einen erhöhten Cholesterinspiegel:

  • Ein erhöhter Cholesterinwert aufgrund einer Erkrankung oder einer Fehlernährung kann diese Ursachen haben:
  • Ein erhöhter Cholesterinwert aufgrund einer vererbten Stoffwechselstörung kann diese Ursachen haben:
  • fettreiche Ernährung: zu viele gesättigte Fettsäuren, zu wenig ungesättige Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren), zu wenig Ballaststoffe
  • Erkrankungen: Schilddrüsenerkrankungen, Nierenleiden, Diabetes, Bluthochdruck, Magersucht
  • Drogen- und Medikamentenkonsum (Beta Blocker, Kortison)
  • fehlende Rezeptoren, die die Weitergabe des Cholesterins ermöglichen könnten, bedingen eine mangelnde Blutfilterung

Kurkuma wirkt als Antioxidans und verhindert in dieser Funktion auch, dass freie Radikale Rezeptoren zerstören, die die natürlichen Wege im Körper nicht mehr passierbar machen. Doch dies ist nur ein Ansatzpunkt, an dem Kurkuma zur Regulierung des Cholesterinspiegels Anwendung finden kann. Auch bei der Diabetes-Erkrankung und dem damit in Verbindung stehenden erhöhten Blutzuckerspiegel kann Kurkuma regulierend wirken. In Zusammenhang mit der Diabetes-Erkrankung kann Kurkuma die Betazellen stimulieren, die in der Bauchspeicheldrüse für die Ausbildung von Insulin verantwortlich sind.

„Gutes“ vs. „schlechtes“ Cholesterin

LSL gegen HDL Cholesterin
Quellen des "guten" Cholesterin (HDL) und des "schlechten" Cholesterin (LDL)

Vor seiner Reise durch den Körper verbindet sich ein Lipid mit einem wasserlöslichen Eiweißstoff. Genau an dieser Konstellation können Fachleute sehen, ob es sich um „gutes“ oder „schlechtes“ Cholesterin handelt, denn: Mit dem Lipid-Anteil, verliert das Konstrukt an Dichte und wird zum „schlechten“ Cholesterin LDL. Eben dieses lagert sich an den Gefäßwänden im Körper ab. Die Arterienverkalkung beginnt und bahnt den Weg für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Das „gute“ Cholesterin HDL wird nun aktiv und sammelt auf der eigenen Reise durch den Körper die angehafteten, schlechten Cholesterin-Teile, die sich an den Gefäßwänden abgelagert haben wieder ein. Das Ende der Reise ist dann üblicherweise die Leber. Dort kann Cholesterin in Gallensäure umgewandelt und an den Darm abgegeben werden. Mit Blick auf diese Vorgänge wird deutlich, dass hier die reinigende Wirkung von Kurkuma gefragt ist.


 

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Hinweis:
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