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Kurkuma bei Gallen- und Leberbeschwerden

Kurkuma bei Gallen- und Leberbeschwerden
Kurkuma unterstützt Leber und Galle bei ihren täglichen Aufgaben durch Regulierung des Cholesterin- und Blutzuckerspiegels als auch durch seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften.

Die Galle ist kein lebenswichtiges Organ, aber solange sie im Körpers ist, muss sie gemäß ihrer grundsätzlichen Anlage funktionieren, sonst sind Schmerzen und Gallenbeschwerden vorprogrammiert. In Zusammenhang mit der Gallenfunktion ist Kurkuma ein ständiger Begleiter, denn der Naturstoff bewirkt eine regelmäßige Entleerung der Gallenblase und beugt so Entzündungen und Reizungen vor.

Die Leber ist im Gegensatz zur Galle ein lebenswichtiges Organ, denn hier werden Bausteine der Nahrung so umgebaut, dass der Körper sie nutzen kann. Sehr zum Leidwesen der Leber fungiert diese auch ein Stück weit als „organischer Wertstoffhof“, denn auch für die Entsorgung der Abfallstoffe ist die Leber zuständig. Um diese vielfältigen Aufgaben täglich meistern zu können, bekommt die Leber Unterstützung durch Kurkuma, das seine entgiftende Wirkung hier unterstützend entfalten kann.


So hilft Kurkuma bei Gallen- und Leberbeschwerden

So hilft Kurkuma bei Gallen- und Leberbeschwerden:

  • Kurkuma unterstützt Leber und Galle bei ihren täglichen Aufgaben. Die regelmäßige Entleerung der Gallenblase beugt Entzündungen der Galle und der Leber vor. Auch das Risiko von Gallensteinen wird so minimiert.
  • Kurkuma sorgt für einen ausgeglichenen Cholesterin- und Blutzuckerspiegel. Damit sind zwei große Aufgaben, die die Leber stemmen muss, bereits wohl versorgt und natürlich nivelliert.
  • Kurkuma wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und hilft so dabei, Entzündungen der Leber (Hepatitis-Erkrankungen) vorzubeugen.
  • Auch durch die Fähigkeit, das Wachstum von Tumoren einzudämmen, ist Kurkuma ein möglicher Bestandteil zur Vorbeugung von Lebertumoren.

Die Galle und die Leber – aus medizinischer Sicht

Kurkuma bei Gallen- und Leberbeschwerden
Infografik: Symptome und Vorbeugung von Leberkrankheiten

Die Galle und die Leber sind zwei Organe des menschlichen Körpers, die in ihrer Arbeit sehr eng miteinander verbunden sind. Der Gallensaft, der in der Leber produziert wird, wird in der Gallenblase gesammelt. Nach dem Essen wird dieser in den Darm weitergeleitet und unterstützt dort die Verdauung von Nahrungsfetten. Bereits an diesem ersten Knotenpunkt kann die Wirkkraft von Kurkuma einsetzen, denn Kurkuma stößt die Produktion von Gallensaft an und unterstützt so den Mechanismus der Fettverdauung aktiv. Auch die Entleerung der Gallenblase wird durch Kurkuma begünstigt, was besonders diejenigen freut, die sich zum Ziel gesetzt haben, Gewicht zu reduzieren.

Der Gallensaft, der so lange in der Galle verbleibt, bis diese dazu angestoßen wird, ihn in den Darm zu entleeren, ist besonders aggressiv und häufig ein Auslöser für Erkrankungen der Gallenblase. Umso besser ist es, wenn durch den regelmäßigen Konsum von Kurkuma eine geordnete Entleerung der Gallenblase erfolgen kann. 

Die Leber ist ein wichtiges menschliches Organ, das mit allerlei Entgiftungs-, Verdauungs- und Stoffwechselaufgaben im Körper betraut ist. Grundsätzlich hat die Leber gelernt, mit der Aufgabe der Körperentgiftung umzugehen. Der Selbstregenerierungsfaktor der Leber ist sehr gut. Selbst wenn operativ Teile der Leber entnommen werden, wachsen diese anschließend wieder nach. Die Leber ist aktiv am Protein-, Fett- und Glukosestoffwechsel beteiligt und hat somit auch Einfluss auf Cholesterin- und Blutzuckerwerte, die nachweislich positiv durch den Konsum von Kurkuma begünstigt werden können. Die Eiweißstoffe, die in der Leber gebildet werden, sind wichtige Gerinnungsfaktoren, die bei Verletztungen benötigt werden. Auch Giftstoffe wie Alkohol werden von der Leber abgebaut.

Die häufigsten Erkrankungen der Galle und der Leber im Überblick

Die häufigsten Gallenerkrankungen sind diese:

  • So wird die chronische Lebererkrankung bezeichnet, bei der die Gallenflüssigkeit nicht von der Leber in den Darm gelangen kann, weil die Wege versperrt sind. Das Folgeproblem: Abfallprodukte können ebensowenig über den Darm ausgeschieden werden, wie die Gallensäure die Fettverdauung dort ankurbeln kann. Eine Leberentzündung kann die Folge sein, wenn die Flüssigkeit nicht abfließen kann. Da insbesondere auch eine Entzündung der Gallenwege Auslöser dieser Erkrankung sein kann, greift hier die entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma präventiv ein.
  • Gallensteine sind kristallisierte, verfestigte Elemente, die aus Gallenflüssigkeit bestehen. Die Galle selbst ist jedoch nur für flüssige Stoffe ausgelegt, weshalb Gallensteine häufig zu Entzündungen in der Gallenblasenwand (Gallenblasenentzündung) oder zu schmerzhaften Gallenkoliken führen können. Kurkuma animiert zur Entleerung der Gallenblase und verhindert so, dass sich Gallensteine ausbilden können.

Die häufigsten Leberbeschwerden sind diese:

  • Fette kommen in die Leber und sollten diese im günstigsten Fall auch wieder verlassen. Passiert dies nicht, weil zu viel Fett zugeführt wird (Stichwort: erhöhter Cholesterinspiegel), weil Eiweiß fehlt oder weil der Blutzuckerspiegel zu hoch ist, kann es zur Ausbildung einer Fettleber kommen. Auch Diabetes und Alkoholismus können die Ausbildung einer Fettleber begünstigen. An dieser Stelle wirkt Kurkuma als ausgleichender Moderator, denn es wirkt sich sowohl positiv auf den Cholesterin- als auch auf den Blutzuckerspiegel aus und hilft der Leber so bei der täglichen Arbeit.
  • Die Leber schrumpft und zerstört sich im Endstadium selbst. Das ist das Krankheitsbild der Leberzirrhose, die häufig auf Alkoholmissbrauch, aber auch auf Entzündungen der Leber (Hepatitis) zurückgeführt werden kann. Durch die unterstützende Wirkung von Kurkuma bei der täglichen Arbeit der Leber, kann die Zirrhose verzögert werden. Auch wirkt sich die entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma auf die Leber positiv aus.
  • Auch die Leber kann als Organ von Tumoren befallen werden. An dieser Stelle wirkt sich die Einnahme von Kurkuma positiv aus, weil der Naturstoff die Ausbreitung der Tumorzellen nachweislich stoppen kann. Kurkuma begünstigt nicht nur den Zelltod der Tumorzellen sondern hilft auch, die Zellmembran der gesunden Zellen zu stärken.

Da keine gesicherten wissenschaftliche Belege darüber vorliegen, wie Kurkuma bei einer akuten Entzündung der Leber oder der Galle sowie bei Gallensteinen wirkt, sollte der Konsum von Kurkuma in diesem Fall eingeschränkt werden.

 

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Hinweis:
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