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Kurkuma hemmt die Tumorbildung

Kurkuma gegen das Wachstum von Tumoren
Der Kurkuma-Wirkstoff Kurkumin soll Studien zufolge das Wachstum von Tumorzellen in Anzahl und Größe hemmen können.

Schnelligkeit, Mutationsfähigkeit und Durchsetzungskraft – das ist eine sehr einfache und doch sehr deutliche Charakter-Beschreibung von Tumorzellen. Diese zeigt auch, worin die Gefahr liegt: in der Unberechenbarkeit. Allerdings bringt Kurkuma die Kraft von entarteten Tumorzellen gehörig ins Wanken.

Kurkuma wirkt an der Zellmembran der Zellen. Die Zellmembran gesunder Zellen stärkt sie, die von Tumorzellen schwächt sie und hindert sie an Wachstum und Verbreitung. So kann Kurkuma nachweislich in der Tumorbehandlung eingesetzt werden oder der Ausbildung von Tumorzellen im günstigsten Fall sogar vorbeugen.


So hemmt Kurkuma die Tumorbildung

So hemmt Kurkuma die Tumorbildung:

  • Der Kurkuma-Wirkstoff Kurkumin hemmt das Wachstum von Tumorzellen. Kurkuma verhindert so die Erhöhung der Anzahl von Tumorzellen im Körper.
  • Kurkumin begünstigt den natürlichen Zelltod von Tumorzellen und verhindert so die Ausbreitung derselben. Ein unkontrolliertes Wachstum kann so eingedämmt werden.
  • Durch die Einnahme von Kurkuma kann verhindert werden, dass Prozesse angestoßen werden, die Tumorzellen in die Blutbahn bringen. Wird dieser Einstieg in den Blutkreislauf gekappt, kann die Ausbildung von Tochtertumoren unterbunden
  • Kurkuma besitzt sogenannte Transkriptionsfaktoren, die für die Genregulierung bei der Tumorbildung Grundvoraussetzung sind. Kurkumin kann ein Abschalten dieser Transkriptionsfaktoren erwirken. Das Wachstum und die Ausbreitung von Tumorzellen wird so gestoppt.
  • Kurkumin stärkt die Zellmembran gesunder Zellen und schwächt die Zellmembran von Tumorzellen.

Video über das Wundermittel Kurkuma gegen Krebs

Die Tumorbildung im Körper – aus medizinischer Sicht

Der Krebsinformationsdienst beschreibt vergleichsweise transparent, wie aus gesunden Zellen Krebszellen werden können. Der erste Zugang zum Thema ist demnach die Vorstellung, dass verschiedene Eigenschaften gesunder Zellen verlorengehen und wiederum andere Eigenschaften hinzukommen, die eine Tumorbildung begünstigen. Folgende Eigenschaften hat die Wissenschaft in diesem Zusammenhang ausgemacht:

  • Während gesunde Zellen zum Wachstum animiert werden müssen, besteht bei Tumorzellen die Gefahr, dass sie selbstbestimmt wachsen. Und nicht nur das: Das Wachstum von Tumorzellen lässt sich nur schwer hemmen. Der Zelltod kann kaum erwirkt werden.
  • Rein biologisch betrachtet können sich gesunde Zellen nicht unendlich oft teilen. Tumorzellen können dies allerdings durchaus.
  • Tumorzellen haben die Kraft, die Ausbildung von eigenen Blutgefäßen zur Versorgung zu aktivieren.
  • Die Wanderbereitschaft von Tumorzellen ist im Vergleich zu statisch vorhandenen gesunden Zellen enorm. Genau dahinter verbirgt sich auch eine große Gefahr, denn durch die große Mobilität der Tumorzellen werden extrem schnell weitere Tumore ausgebildet.

Um gleich an dieser Stelle auf die präventive Wirkung von Kurkuma aufmerksam zu machen, sei gesagt: Kurkuma fungiert als Zellschutz. Im weitesten Sinne kann daher davon ausgegangen werden, dass Kurkuma die gesunde Zelle dabei unterstützt, ihre positiven Eigenschaften zu manifestieren. Doch auch nach einer Mutation zur Tumorzelle kann Kurkumin noch seine Wirkung entfalten und das Wachstum sowie die Verbreitung im Körper eindämmen.

Grundsätzlich gilt es in der Diskussion um die Tumorbildung Folgendes zu unterscheiden. Der Begriff „Tumor“ beschreibt in erster Linie eine geschwulstartige Gewebevergrößerung. Krebs hingegen ist eine Sonderform, die auch als bösartiger („maligner“) Tumor bezeichnet wird. Der Unterschied zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren ist die große Kraft bösartiger Tumore, in gesundes Gewebe vorzudringen und dieses zu zerstören. Auch an dieser Stelle im Prozess zeigt sich die Wirkung von Kurkumin: Der gefährliche Wachstumsprozess von malignen Tumoren wird durch Kurkumin nachweislich gehemmt.

Auch der enormen Wandlungsfähigkeit der bösartigen Tumore ist Kurkumin gewachsen. Krebszellen tarnen sich, um hinter der Maske eines weißen Blutkörperchens in die Lymphbahnen zu gelangen. Dies bedeutet, dass der Krebs sich nicht mühsam von Organ zu Organ durch den Körper schleicht, sondern, dass er sich rasend schnell über die Lymphbahnen im Körper verteilen kann. An dieser entscheidenen Stelle kann Kurkuma eine signifikante Pförtner-Funktion einnehmen, denn Kurkumin kann verhindern, dass Tumore in die Blutbahn übergehen können.

Im Laufe der Forschung hat sich die Gewichtung der Faktoren, die Krebs begünstigen, verschoben. Den bekannten Risikofaktoren wurde die Kraft entzogen. Deutlich wichtiger wird nun die eigentliche Schädigung am Erbmaterial, die nicht nur durch äußere Risikofaktoren bedingt wird, sondern auch maßgeblich von der Genetik eines Menschen abhängt. Häufig treten Fehler bei Zellteilungen sowie in Wachstums- und Regenerationsphasen auf. Ein Grund mehr, um durch die Einnahme von Kurkumin aktiv etwas für den Zellschutz zu tun.

Video über die Entstehung von Krebs

Die Forschungslage

In Indien ist Darmkrebs deutlich seltener als in Westeuropa. Der Grund könnte sein: Inder konsumieren regelmäßig Kurkumin, was das Wachstum von Tumorzellen hemmen kann. Was hier nur „beobachtet“ wurde, wird im Rahmen einer US-amerikanischen Studie auf eine erste wissenschaftlich aussagekräftige Basis gestellt. Patienten mit einer hohen Anzahlen von Polypen im Dickdarm haben ein vergleichsweise hohes Risiko an Darmkrebs zu erkranken, denn gerade diese Polypen entarten häufig. Bei fünf Vergleichpersonen, die über sechs Monate hinweg ein Gemisch aus Kurkumin und Quercetin bekamen, verminderte sich die Größe und die Anzahl der Polypen. In einem Münchner Forschungsinstitut konnte sogar eine signifikant rückläufige Metastasenbildung bei Brust- und Prostatakrebs nachgewiesen werden.

Deutliche Ergebnisse brachte auch ein Versuch mit Mäusen hervor. Einer Gruppe von Tieren wurden Metastasen injiziert. Über fünf Wochen hinweg bekam ein Teil der Gruppe Futter, das mit Kurkumin versetzt war. Die zweite Gruppe erhielt normales Futter. Nach Ablauf der Vergleichphase gab es Tiere, die frei von Metastasen waren und weitere, die deutlich weniger Metastasen ausgebildet hatten. Alle haben mit Kurkumin versetztes Futter erhalten. Nur bei vier Tieren hat der Wirkstoff nicht angeschlagen. Zum Vergleich: Die Tiere ohne Kurkumin im Futter hatten alle eine erhöhte Anzahl von Metastasen im Körper. So sind sich die Forscher einig, dass Kurkumin die Bildung von Tumorzellen verhindern kann. Weitere klinische Studien sollen nun zeigen, welche Dosierung von Kurkuma nötig ist, um die beschriebene hemmende Wirkung zu erreichen.

 

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Hinweis:
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