Kurkuma bei Darmerkrankungen


Kurkuma in der Ayurveda

In der jahrtausend alten Ayurveda Medizin Indiens ist Kurkuma als Heilmittel geschätzt, vor allem für seine positive Anwendung bei Verstopfung, Bauchkrämpfen, Völlegefühl, Übelkeit und Appetitlosigkeit.

Kurkuma ist für den menschlichen Darm ein Segen und eine Herausforderung gleichermaßen. Grundsätzlich kann Kurkuma auch im Darm seine entzündungshemmende Wirkung entfalten, wenn da nicht die Einschränkung durch die sogenannte Bioverfügbarkeit gegeben wäre. Das bedeuetet: So gut Kurkuma bei Darmerkrankungen auch wäre – es kann dort, wo es wirken soll, nur schlecht aufgenommen werden. Eine Kombination mit Lecithin, Piperin oder dem Öl aus der Kurkuma-Knolle hilft dabei, die Wirkstoffe des Inhaltsstoffs Kurkumin auch im Darm nutzbar zu machen.

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So hilft Kurkuma bei Darmerkrankungen

So hilft Kurkuma bei Darmerkrankungen:

  • Liegt eine chronische, entzündliche Darmerkrankung vor, wartet Kurkumin mit allem auf, was es im Bereich der Entzündungsbekämpfung zu bieten hat. Es hemmt Entzündungsfaktoren (Alpha, nf-kappa-b, Cyclooxigenase, Lipoxigenase), die in der Schulmedizin mit Kortison behandelt werden.
  • Durch seine antioxidative Wirkung wirkt der Inhaltsstoff von Kurkuma zellschützend und fördert aktiv die Wundheilung.
  • Nachweisbar ist die positive Wirkung von Kurkumin mit Blick auf die Entzündungswerte, die bei Versuchen merklich zurückgegangen sind. Auch eine endoskopische Untersuchung zeigte, dass sich Entzündungsherde im Darm zurückbilden
  • Auf Darmtumore wirkt sich der Kurkumin wachstumshemmend aus. Es verhindert das Übergreifen auf weitere Organe und die Verbreitung der Tumorzellen über das Lymphsystem.
  • Kurkuma wirkt auch im Darm präventiv. Der Inhaltsstoff hilft bei einer gesunden Verdauung und schützt die Darmflora bereits vorbeugend.

Darmerkrankungen – aus medizinischer Sicht

Bakterien, Viren oder unverträgliches Essen führen zu Bauchschmerzen, Durchfall und Übelkeit. Bei dieser klassischen Verbindung von Ursache, Symptom, Erkrankung und einer anschließenden Genesungsphase handelt es um akute Erkankungen. Ihnen kann durch eine gesunde Darmflora vorgebeut werden. Doch auch Stress, Ärger und Angst können in Verstopfung, Durchfall oder dem sogenannten Reizdarm-Syndrom enden. Ist der Darm erkrankt, wirkt sich das auf den ganzen Organismus aus, denn 80 Prozent des Immunsystems sind genau dort lokalisiert.

So unglaublich es auch klingen mag: Im Darm befinden sich rund 500 verschiedene Bakterienarten, die dort nisten und auch nötig sind, um den Darmorganisamus (die „Darmflora“) funktionsfähig zu halten. Problematisch wird es erst dann, wenn sich ein Ungleichgewicht in der Darmregion einschleicht. Auf Blähungen folgen Krämpfe und Koliken. Nicht selten werden daraus Darmerkrankungen wie Zöliakie, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder gar Darmkrebsgeschwüre. Umso wichtiger ist es, dem Darm durch Kurkumin Stärke zu verleihen, um sich gegen das Ungleichgewicht zur Wehr setzen zu können.

Die Forschungslage bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Der Unterschied der beiden Krankheiten liegt im Teil des Darms, in dem sich die Entzündung ausbreitet. Während sich die Entzündung bei der Colitis ulverosa im Dickdarm ausbreitet und am Übergang zum Dünndarm stoppt, befällt die Entzündung bei Morbus Crohn alle Teile des Verdauungstrakts.

Kurkumin ist ein wirksamer Wirkstoff bei den Krankheitsbildern Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Das ist mittlerweile das Ergebnis einer Pilotstudie zu diesem Thema. Bei der Studie wurden je fünf Patienten mit Morbus Crohn und fünf Patienten mit Colitis ulcerosa für einen Zeitraum von ein bis drei Monaten mit Kurkumin versorgt. Zwei bis dreimal täglich nahmen die Erkrankten dabei Kurkumin zu sich. Das Ergebnis sieht so aus:

In der Gruppe der an Colitis ulcerosa Erkrankten zeigte sich dieses Bild:

In der Gruppe der an Morbus Crohn Erkrankten zeigte sich ein ähnliches Bild:

  • Bei allen fünf Patienten mit Colitis ulcerosa zeigten sich deutliche Verbesserungen des Gesundheitszustandes.
  • Weniger Bauchschmerzen, ein besseres Wohlbefinden, weniger Stuhlgang und eine gesündere Stuhlkonsistenz ließen sich bei vier von fünf Patienten beobachten.
  • Die Medikamente konnten reduziert oder gar abgesetzt werden, die Entzündungswerte waren im Normalbereich.
  • Vier Patienten berichteten über weniger Durchfälle, weniger Bauchkrämpfe, weniger Schmerzen und seltenere Stuhlgänge.
  • Auch die Entzündungswerte verbesserten sich in dieser Gruppe.

Um einen etwaigen Placebo-Effekt auszuschließen, mussten die Ergebnisse noch einer weiteren Untersuchung unterzogen werden. Diesmal sollte die Rückfallquote im Fokus der Untersuchungen stehen. Das Ergebnis dazu sah so aus: Nur 4,65 Prozent derer, die ein halbes Jahr lang zweimal täglich ein Gramm Kurkumin zu sich nahmen, hatten einen Rückfall. In der Placebogruppe waren es hingegen 20,51 Prozent. Drastisch verbesserten sich die Symptome und die Entzündungswerte. Eine Gegenprobe, bei der beide Vergleichgruppen Placebos erhielten, zeigte hingegen, dass die Rückfallquote wiederum erheblich in die Höhe geschossen war.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2015 stellte nun die Remissionsquote (die Rückbildungsquote der Entzündung) in den Fokus. Das Fazit: Nach nur vier Wochen waren 53,8 Prozent der Colitis ulcerosa-Patienten, die mit Kurkumin behandelt wurden, in Remission. Bei 38 Prozent der Patienten konnte dieses Ergebnis durch eine endoskopische Behandlung untermauert werden. In der Placebo-Gruppe war es kein Einziger. Das Problem ist die Dosierung. Kurkuma erhält nämlich „nur“ fünf Prozent des Wirkstoffs Kurkumin. Eine Schwierigkeit ist auch die eingangs erwähnte Bioverfügbarkeit, die allerdings durch die Kombination mit Piperin, Lecithin und Öl optimiert werden kann.

Die Behandlung von Kindern mit Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn mit Kurkumin zeigt sich bisweilen durchaus kompliziert, denn die Dosierung ist unklar. Im Rahmen dieser Studie zeigte sich, dass eine Dosierung zwischen 500 Miligramm und zwei Gramm Kurkumin täglich das Krankheitsbild auch bei Kindern verbesserte, ohne Nebenwirkungen hervorzurufen.

Hinweis: