Kurkuma als Fatburner

Kurkuma als Fatburner

Kurkuma bietet eine Vielzahl an Inhaltsstoffen, die Zellstoffwechsel und Verdauung anregen können

In vielen Foren und Webshops werden „Fatburner“ als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Die Kapseln sollen die Fettverbrennung ankurbeln und den Wunsch nach einer schlanken Figur schneller erfüllen. Aber helfen sie wirklich beim Abnehmen? Gibt es keine Alternative, um nachhaltig gegen Übergewicht anzukämpfen?

In diesem Beitrag stellen wir Kurkuma als Bio-Fatburner vor und erklären medizinische Studien zum Thema „Kurkuma zum Abnehmen“.

Obendrein verraten wir ein leckeres Rezept für „Golden Oatmeal“ – für ein gesundes Frühstück und einen aktivierenden Start in den Tag.

Abnehmen mit Fatburner - Wie geht das?

Kein Fatburner kann von sich aus Fett verbrennen, wie es der Name suggeriert. Die so bezeichneten Kapseln könnten nur dabei helfen, die Verdauung und den Appetit zu verändern, den Energieumsatz zu erhöhen oder die Energieverteilung zu beeinflussen. Denn im Grunde ist Abnehmen eine einfache Gleichung: Man verliert Gewicht, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht.

Die Fettpolster dienen, einfach gesagt, als langfristige Energiereserve – sie schmelzen leider erst, wenn der Energienachschub den täglichen Energiebedarf nicht mehr deckt. Als natürliche Fatburner dienen also streng genommen nur zwei Stellschrauben: Energiezufuhr verringern – also weniger Kalorien am Tag essen – oder Energiebedarf steigern – also mehr körperliche Anstrengung bzw. Sport.

Mehr körperliche Anstregung steigert die Energieverbrennung und lässt Fettpolster schmelzen.

Natürliche Wirkstoffe, die in manchen Pflanzen enthalten sind, können beim Finetuning mithelfen. Am bekanntesten ist Koffein, das den Kreislauf ankurbelt. Vom Kaffee trinken allein ist aber noch niemand schlank und gesund geworden. Andere Pflanzen wie etwa Petersilie oder Sauerkirsche regen die Wasserausscheidung an, was zumindest schnelle Erfolge auf der Waage bringt – aber leider kein Fett verbrennt.

Manche Fatburner Kapseln enthalten die seltsamsten Pflanzen, von denen man vorher noch nie gehört hat, geschweige denn die Wirkung auf die Fettverbrennung kennt. Interessanter ist die Wirkung von der gut erforschten und weithin bekannten Heilpflanze Kurkuma, die auf komplexe Weise unseren Körper beeinflusst.

Fatburner Kapseln gegen Übergewicht

Warum ist Abnehmen eigentlich so ein großes Thema? In Zeiten von Body Positivity sind Kurven okay und das Diskriminieren von dicken Menschen wird als Fatshaming entlarvt. Trotzdem bleibt für viele das Schönheitsideal des schlanken Körpers bestehen. Vielleicht geht es manchen bei Fatburnern auch nur um den Kick-Off einer größeren Diät, oder um die letzten hartnäckigen Polster am Bauch, die zwischen dem Spiegelbild und dem sichtbaren Sixpack liegen.

Übergewicht schadet der Gesundheit und kann Langzeitschäden hervorrufen.

Doch es gibt noch einen weiteren Grund für die Suche nach einem Fatburner, der vielleicht schwerer wiegt als der saisonale Wunsch nach dem Beach Body: Die Gesundheit. Denn Übergewicht schadet dem Körper langfristig. Die fettigen Extrapfunde belasten die Gelenke, die Leber sowie das Herz-Kreislauf-System.

Wenn die Motivation zum Abnehmen der Wunsch nach besserer Gesundheit ist, dann beeinflusst das auch die richtige Wahl für ein Fatburner Produkt. Für gesundes Abnehmen reicht eine synthetische Kapsel nicht aus. Im Gegenteil, mit nachhaltiger Fettverbrennung hat das meistens nichts zu tun. Stattdessen sollte man sich fragen, was man eigentlich täglich einnehmen möchte – wahrscheinlich keine dubiosen Zusatzstoffe, Rückstände von Pestiziden etc. Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass es auch natürliche und ganzheitliche Alternativen gibt, sogar in Bio-Qualität.

Mit Kurkuma abnehmen – So hilft Kurkuma als Fatburner

Kurkuma ist Fatburner und Superfood in einem. Auch wenn eine solch neumodische Bezeichnung für ein Naturprodukt wie Kurkuma etwas surreal klingt, so kristallisiert es doch die Wirkung von Kurkuma gut heraus, denn Kurkuma begünstigt die Fettverbrennung auf natürliche und äußerst gesunde Art und Weise. Dafür steht die Vielzahl an Inhaltsstoffen, die den Zellstoffwechsel anregen, die Versorgung der Zellen optimieren, die Verdauung ankurbeln und auf der anderen Seite die Fettzellen am Entstehen und Wachsen hindern. [Bradford 2013] Doch wie wirkt Kurkuma genau bei der Fettverbrennung und welche Prozesse laufen im Körper dabei ab?

  • Kurkuma animiert die Galle regelmäßig dazu, sich zu entleeren.Das tut nicht nur dem entzündungsanfälligen Organ gut, sondern optimiert auch die Verdauung von Fetten, die durch die Nahrung aufgenommen werden. Der Verdauungsprozess wird dank der natürlichen Schärfe beschleunigt.
  • Kurkuma kann den Aufbau von Fettdepots verhindern, indem es die Entstehung von Fettzellen unterdrückt.
  • Kurkuma hemmt wahrscheinlich die Zuckeraufnahme. In Experimenten zeigte Curcumin eine Blockierung verschiedener Glucose-Transporter (GLUT1 und GLUT4), die ähnlich auch im Darm vorkommen. [Gunnink 2016]
  • Bitterstoffe im Kurkuma hemmen den Appetit. Ähnlich wie beim Ingwer beschleunigen die sekundären Pflanzenstoffe das Sättigungsgefühl. Man isst intuitiver und merkt, dass man satt ist.

Studie: Kurkuma senkt messbar den BMI

Kurkuma ist vielen als gelbes Gewürz aus der indischen Küche bekannt. Es wird aus der Wurzel der Curcuma longa gewonnen und ist eng verwandt mit Ingwer. Das spannende an Kurkuma ist aber nicht unbedingt das Kochen, denn dabei gelangen nur wenige Wirkstoffe in unseren Organismus. Genau genommen enthält die uralte Heilpflanze zahlreiche Pflanzenstoffe, von denen einige pharmakologisch aktiv sind und als Kurkuma-Extrakt in einer Kapsel besser vom Körper verarbeitet werden. Vor allem das sogenannte Curcumin und andere Curcuminoide wirken sich positiv auf die Gesundheit aus, denn sie zeigen bei entzündlichen Erkrankungen, bei Diabetes und Magen-Darm-Problemen vielfältige Verbesserungen. [Tsuda 2018]

Falsche Ernährung, Verdauungsprobleme, Entzündungen – da überschneiden sich die Probleme bei Übergewicht mit dem Wirkungsbereich von Kurkuma. Eine wissenschaftliche Studie mit fast hundert Teilnehmern untersuchte 2017, ob Kurkuma in Form von Kapseln auch als Fatburner taugt [Panahi et al. 2017]. Alle Freiwilligen hatten bereits eine verfettete Leber, wie es bei ca. 50 – 90 % der Menschen mit Übergewicht der Fall ist. Sie waren zwischen 30 – 60 Jahre alt und mit einem durchschnittlichen BMI von 29 schon knapp an der Grenze zur Adipositas. An diesem Punkt sollte dringend etwas unternommen werden, damit sich die verfettete Leber wieder erholen kann. Ansonsten steigt das Risiko für eine nicht-alkoholische Leberzirrhose und sogar Krebs. Wie wirkungsvoll ist also Kurkuma, um das gefährliche Fett wieder loszuwerden?

Kurkuma kann die Fettverbrennung unterstützen und die Leberwerte verbessern.

In dieser Fatburner Studie erhielten alle Teilnehmer zu Anfang Tipps für einen gesünderen Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung, denn das sollte immer die Grundlage einer Diät sein. Dann wurden sie nach dem Zufallsprinzip in eine von zwei Gruppen eingeteilt, ohne ihre Einteilung zu kennen („randomisiert“). Entweder sie bekamen zweimal täglich Kurkuma Kapseln (eine Curcumin-Variante mit erhöhter Bioverfügbarkeit) oder wirkungslose Placebo-Kapseln.

Nach zwei Monaten zeigten sich deutliche Unterschiede: Die Teilnehmer der Kurkuma-Gruppe hatten ihren BMI im Durchschnitt um einen Punkt mehr gesenkt als die Teilnehmer der Placebo-Gruppe. Auch ein geringerer Bauchumfang war ein messbarer Beweis dafür, dass die Studienteilnehmer mit den Kurkuma Fatburner Kapseln mehr Gewicht verloren haben. Kurkuma scheint demzufolge als natürlicher Fettverbrenner zu wirken.

Kurkuma auch bei erfolglosen Diäten

Sie kennen die guten Ratschläge, versuchen sich gesünder zu ernähren und treiben ab und zu Sport – doch auf der Waage bewegt sich kaum etwas. Das kann ganz schön frustrierend sein. Wäre es nicht ein Traum, wenn es für solche Phasen ein natürliches Mittel zur Fettverbrennung gäbe?

Eine weitere Studie, die in Italien durchgeführt wurde, hat ebenfalls eine positive Wirkung von Kurkuma auf die Fettverbrennung bestätigt. Personen, die trotz Sportübungen und einer angepassten Diät kaum nennenswerte Erfolge beim Abnehmen vorweisen konnten, nahmen an dieser Studie teil.

Im Durchschnitt verloren sie mit einer normalen Diät ein Pfund in zehn Tagen, also 1,5 kg pro Monat. Im zweiten Monat sollten die Teilnehmer eine zusätzliche Supplementierung mit Kurkuma-Kapseln als potenzielle Fatburner verwenden – zweimal täglich Curcumin-Kapseln mit erhöhter Bioverfügbarkeit. [Di Pierro et al. 2015] Das Ergebnis war erstaunlich: In den 60 Tagen hatten die Teilnehmer insgesamt etwa 6 kg abgenommen, davon in der zweiten Hälfte mit neuem Lebensstil plus Kurkuma-Kapsel 1,3 kg pro 10 Tage.

Dieses Abnehm-Programm mit Kurkuma kann man durchaus als Fatburning bezeichnen: Neben dem reduzierten Körpergewicht und kleinerem BMI hatten die Testpersonen außerdem einen geringeren Körperfettanteil, Bauchumfang und Hüftumfang. Diese Studie bestätigt, dass Kurkuma beim Abnehmen unterstützen kann und zudem auch noch gesund ist.

Welches Kurkuma eignet sich zum Abnehmen?

Es gibt Dutzende Anbieter für verschiedenste Formen von Kurkuma. Das sind die wichtigsten Unterschiede:

„Frische“ Kurkuma-Knollen bekommt man beim Gemüsehändler, auf dem Markt oder im Bioladen. Ob die Knollen wirklich aus Bio-Anbau stammen und damit frei von Pestiziden sind, kann man schwer beurteilen, Bio-Siegel und die Kennzeichnung des Anbaus geben Aufschluss. Bei der Zubereitung ist größte Vorsicht geboten, denn der „Gelbwurz“ färbt alles gelb, womit er in Berührung kommt.

Zum Kochen gibt zusätzlich das normale Kurkuma-Pulver. Leider hält sich neben dem Aroma die erwünschte Wirkung in Grenzen. Das Stichwort heißt Bioverfügbarkeit, also wieviel von einem Stoff nach der Verdauung wirklich im Blut und in den Zellen ankommt.

Holistische Kurkuma-Kapseln haben eine höhere Bioverfügbarkeit, dadurch wird das Curcumin besser aufgenommen.

Als Nahrungsergänzungsmittel wird Kurkuma meistens als Kapsel verkauft. Auch in den oben vorgestellten Studien zur Fettverbrennung mit Kurkuma wurden Kapseln verwendet. Kapseln sind deutlich praktischer für den täglichen Einsatz, auch wenn es zahlreiche Unterschiede bei den verfügbaren Produkten gibt. Man muss auf die weiteren Zutaten und die Bioverfügbarkeit des Curcumins achten – am besten reines Bio-Kurkuma ohne Zusätze und eine Herstellerangabe zur durchschnittlichen Verfügbarkeit im Körper. Am besten eignen sich Kurkuma Kapseln als ganzheitliche Extrakte, die neben Curcumin auch dutzende andere Pflanzenstoffe der Kurkuma-Wurzel beinhalten. Das kann die Bioverfügbarkeit ebenfalls verbessern. In den oben genannten Studien zur Fatburner Wirkung von Kurkuma wurden Kapseln eingesetzt, die ein reines Phyto-Extrakt aus der Kurkuma-Knolle (ohne Pfeffer) enthielten.

Auch bei Kurkuma gibt es große Qualitätsunterschiede, denn die globale Nachfrage ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Öfter als man denkt, wird sogar künstlich im Labor hergestelltes Curcumin unter das Pflanzenpulver gemischt. Wenn möglich sollte man besser zu Bio-Kurkuma greifen, um Pestizide und Gentechnik zu vermeiden. Wer sicher gehen möchte, keine Kapseln mit synthetischem Kurkuma-Imitat zu kaufen, kann eigentlich nur auf unabhängige Labortests mit der C14-Methode vertrauen.

Aufpassen muss man bei Kurkuma-Kapseln mit schwarzem Pfeffer (Piperin). Mit diesem scheinbar natürlichen Zusatz wird Kurkuma zwar etwas besser aufgenommen, aber für den Preis einer gereizten Magen-Darm-Schleimhaut. Bei empfindlicher Verdauung lieber die Finger von dieser Kombi lassen.

Gesunde Lebensmittel zum Abnehmen

Fatburning muss stets als ganzheitlicher Prozess betrachtet werden, um zu einer erfolgreichen Abnehm-Strategie zu werden. Kurkuma Kapseln eignen sich perfekt, um ein Zusammenspiel aus gesunder Ernährung und mehr Bewegung zu unterstützen. Die folgende Aufstellung soll einen Einblick ins Thema Fatburning-Ernährung geben und aufzeigen, an welchen Stellen Kurkuma mit von der Partie sein kann. So wird auch die Vielseitigkeit des Naturprodukts deutlich.

  • Ingwer & Kurkuma: Neben Kurkuma gibt es noch weitere Gewürze, die als Superfood gelten. Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminze, Kresse, Zimt, Chili, Ingwer und Nelken haben eines mit Kurkuma gemein: Sie unterstützen den Körper beim Fatburning.
    Kurkuma ist eng mit dem Ingwer verwandt, weil beide zu den so genannten Ingwergewächsen gehören. Somit geht auch vom Ingwer eine ähnliche unterstützende Wirkung beim Abnehmen aus. Laut einiger Studien verbessert Ingwer sogar die Blutzucker- und Blutfettwerte.
  • Die Energiedichte von Naturjoghurt ist aufgrund des Eiweiß-Anteils besonders hoch. Auch wird so für einen ausgewogenen Kalziumhaushalt gesorgt, der verhindert, dass sich Fettdepots ausbilden. Naturjoghurt regt ebenso wie Kurkuma den Stoffwechsel sowie die Fettverbrennung an – und lässt sich besonders gut mit der Heilknolle kombinieren. Da Kurkuma nicht wasserlöslich ist, braucht es ein Medium, an dem es haften bleiben kann, um vom Körper absorbiert zu werden.
  • Nüsse: Obgleich gerade Nüsse im Verruf stehen, Fettpölsterchen heraufzubeschwören, haben Studien das genaue Gegenteil ergeben. Korrekt ist, dass der Fettgehalt hoch ist. Allerdings handelt es sich beispielsweise bei Mandeln um vorwiegend ungesättigte Fettsäuren, die ein starkes Sättigungsgefühl mit sich bringen und Entzündungen reduzieren. Der hohe Ballastanteil wirkt sich positiv auf den Blutzucker- und Cholesterinspiegel aus. Das in Nüssen enthaltene Zink rundet den guten Einfluss auf den Stoffwechsel ab.
  • Obst und Gemüse: Früchte wie Pflaumen, Birnen, Kiwis, Aprikosen, Mangos, Papayas, Acai-Beeren, Heidelbeeren und viele weitere sind wichtige Bestandteile vieler Diäten, denn sie fungieren als Fatburner und Antioxidantien in einem. Der Kurkuma-Tipp: Frucht-Smoothies können mit dem Naturwirkstoff aufgepeppt werden. Auch für Gemüse-Smoothies gilt: Angereichert mit Kurkuma wird der ohnehin hohe Wirkstoffgehalt noch einmal erhöht.
  • Vollkornprodukte: Wer sich mit gesunder Ernährung beschäftigt, erkennt schnell, dass Vollkornprodukte dem Körper wichtige Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine bereitstellen, die sich positiv auf das Abnehmen auswirken. Kurkuma-Fans haben mittlerweile eigene Backmischungen kreiert, die auf Vollkornbasis bestehen und mit Kurkuma noch einen zusätzlichen Fatburner-Boost erhalten. Wer hier experimentierfreudig ist und Haferflocken mit einbaut, hilft dem Körper zusätzlich beim Abnehmen, denn diese quellen im Magen auf, sättigen den Körper und senken nachweislich den Blutzucker- und Cholesterinspiegel.
  • Wasser und Tee: Wer bewusst Limonade und andere zuckerhaltige Getränke weglässt und stattdessen auf Wasser oder ungesüßten Tee setzt, kann so im Handumdrehen an die 1000 Kalorien am Tag sparen (wenn nicht gar mehr). Kurkuma im Tee oder als Goldene Milch ist schmackhaft und zudem gesund.

Golden Oatmeal: Leckeres Farburner-Rezept mit Kurkuma

Morgenstund hat Gold im Mund? Richtig, wer Abnehmen möchte, darf trotzdem lecker frühstücken. Als Variante der beliebten Goldenen Milch kommt das „Golden Oatmeal“ mit vielen gesunden Zutaten und überraschendem Geschmack daher. Ob Kurkuma, Ingwer oder Zimt – mit den leicht scharfen indischen Gewürzen kommt frischer Wind in den guten alten Haferschleim, auf Englisch auch Porridge genannt.

Zutaten

  • 50g zarte Haferflocken
  • 75 g TK Obst, z.B. Beeren-Mix
  • 10 g Mandeln, fein gehackt oder gemahlen
  • 7 g Chia-Samen
  • ½ Teelöffel Kurkuma
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 1 cm Ingwer, geschält und klein geschnitten
  • Optional: 1 EL Honig oder Agavendicksaft

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten und tiefgefrorenes Obst mit kochendem Wasser übergießen, umrühren, evt. etwas Wasser nachgießen und einige Minuten quellen lassen. Nach Belieben mit etwas Honig oder Agavendicksaft süßen.

Hinweis: Wer zusätzlich auf die Fatburner Wirkung von Kurkuma setzen möchte, die in den Studien oben beschrieben wurde, sollte zusätzlich morgens und abends eine konzentrierte Kurkuma-Kapsel einnehmen. Von dem leckeren Kurkuma-Gewürzpulver kommt leider nicht so viel an, dass man wirklich einen Effekt beobachten kann. Empfehlenswert sind dafür Produkte, die die Curcuminoide besser bioverfügbar machen.

Eine gesunde Ernährung muss durch Bewegung ergänzt werden

Auch wenn es ungemütlich erscheint: Fatburning bedeutet immer, die Ernährung auf Fettverbrennung zu trimmen und den Körper durch entsprechende Sport- und Fitnessleistungen ebenfalls zu animieren. Das heißt auch, dass es zwar schön klingt, mit den eingangs erwähnten Kurkuma-Fatburning-Lebensmitteln abzunehmen, aber die Sportkomponente sollte nicht komplett außer Acht gelassen werden. Empfehlenswerte Sportarten im Rahmen einer Fatburning-Diät sind:

  • Es verbrennt deutlich mehr Energie als Walken, aber nur, wenn die körperlichen Voraussetzungen gegeben sind. Gelenkbeschwerden, massives Übergewicht und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems dürfen nicht vorliegen. Nordic Walking kann hier als leichte Einstiegsvariante gewählt werden, denn auch hier purzeln die Pfunde.
  • Tae-Bo ist eine prima Möglichkeit, ein schwungvolles Fitnesstraining zu absolvieren. Charakteristisch sind Boxbewegungen. Step-Aerobic ist darüber hinaus eine beliebte Variante, die sowohl im Fitnesstudio, als auch mithilfe einer Trainings-DVD ausgeübt werden kann.
  • Tanz-Workoutswie bestimmte Latino-Dance-Stile oder Zumba optimieren die Fettverbrennung und haben einen hohen Spaßfaktor. So wird das Workout zum schweißtreibenden Vergnügen.
  • Radfahren, Skaten und Schwimmen sind die Klassiker, die häufig besonders gut in den Alltag integriert werden können.

Quellen

Bradford, P. G. (2013). Curcumin and obesity. BioFactors. https://doi.org/10.1002/biof.1074

Di Pierro, F., Bressan, A., Ranaldi, D., Rapacioli, G., Giacomelli, L., & Bertuccioli, A. (2015). Potential role of bioavailable curcumin in weight loss and omental adipose tissue decrease: Preliminary data of a randomized, controlled trial in overweight people with metabolic syndrome. Preliminary study. European Review for Medical and Pharmacological Sciences, 19(21), 4195–4202.

Gunnink, L. K., Alabi, O. D., Kuiper, B. D., Gunnink, S. M., Schuiteman, S. J., Strohbehn, L. E., … Louters, L. L. (2016). Curcumin directly inhibits the transport activity of GLUT1. Biochimie, 125, 179–185. https://doi.org/10.1016/j.biochi.2016.03.014

Panahi, Y., Kianpour, P., Mohtashami, R., Jafari, R., Simental-Mendía, L., & Sahebkar, A. (2017). Efficacy and Safety of Phytosomal Curcumin in Non-Alcoholic Fatty Liver Disease: A Randomized Controlled Trial. Drug Research, 67(04), 244–251. https://doi.org/10.1055/s-0043-100019

Tsuda, T. (2018). Curcumin as a functional food-derived factor: degradation products, metabolites, bioactivity, and future perspectives. Food & Function, 9(2), 705–714. https://doi.org/10.1039/c7fo01242j

Hinweis:
Die vorliegenden dargestellten Inhalte dienen der neutralen Information und stellen keinen Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen Nähr-, Arznei-, Heilmittel, Methoden oder Behandlung dar. Unsere Beiträge und Tipps beziehen sich lediglich auf die vorgestellten Produkte als Lebensmittel und ihre Verwendungen im Allgemeinen und bezwecken eine kritische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Produkten. Wir sind weder selbst Händler, noch produzieren wir die hier vorgestellten Artikel. Dieses Portal beschäftigt sich ausschließlich mit Produkten, die wir selbst verwendet haben. Hinweise auf konkrete Produkte einzelner Hersteller und Empfehlungen betreffen lediglich unsere Einkaufsquellen. Sie beziehen sich auf eigene Erfahrungen. Kurkuma-Wirkung.de ist ein reines Ratgeber-Portal. Wir empfehlen dringend, sämtliche Verwendungs- und Warnhinweise auf diesen Internetseiten sowie auf den jeweiligen Verpackungen der etwaig erworbenen Produkte streng zu beachten. Es kann keine Garantie auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Ausgewogenheit der Informationen gegeben werden. Die Inhalte ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und sollten nicht als Grundlage eigener Diagnosen und Handlungen dienen. Wir übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus den hier dargestellten Inhalten ergeben.