Kurkuma bei Verdauungsbeschwerden

Kurkuma bei Verdauungsbeschwerden

Kurkuma regt die Produktion der Gallenflüssigkeit an und trägt somit zu einer funktionierenden Verdauung bei.

Die ostasiatische Kurkuma-Wurzel ist ein beliebtes Gewürz und findet auch hierzulande in zahlreichen Speisen und Getränken Verwendung. Dabei ist die Knolle reich an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, die sich positiv auf den Verdauungstrakt auswirken. Mittlerweile ist auch die wissenschaftliche Forschung an der Heilknolle aus Südostasien interessiert.

Die wertvollen gesundheitlichen Eigenschaften der Kurkuma können bei richtiger Dosierung Verdauungsbeschwerden lindern und das Immunsystem stärken. Kurkuma ist nämlich bekannt für ihre entzündungshemmende Wirkung und wird daher in der Medizin seit Jahren als natürliche Therapieergänzung unter anderem bei Krebs, Alzheimer aber auch bei der Behandlung von Magen-Darmbeschwerden verwendet. Besonders effektiv sind so genannte Kurkuma-Kapseln, die in hochkonzentrierter Form die Wirkung von Curcumin noch verstärken. So können mit hochwertigen Kurkuma-Präparaten nicht nur dyspeptische Beschwerden wie Sodbrennen und Verstopfung minimiert werden, sondern auch Magenkrämpfe oder Übelkeit.

  • Kurkuma ist die pflanzliche Antwort auf allerlei chemische Mittelchen, die zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Allein die Fähigkeit des Wirkstoffs, die Produktion von Gallensaft anzustoßen, hilft den Mechanismus in Gang zu setzen, der die Fettverdauung unterstützt.
  • Kurkuma sorgt für eine Entleerung der Gallenblase. So wird eine Aufspaltung der Fette möglich. Die Verdauung kommt in Schwung. Die Verdauung von Lipiden, die so einfacher möglich wird, hat Kurkuma bereits den Einzug in die Riege der Mittel ermöglicht, die Übergewichtige beim Abnehmen unterstützen.
  • Tumeron und Kurkumin sind die zwei Inhaltsstoffe in Kurkuma, die sich positiv auf die Produktion des Magensafts und der Gallenflüssigkeit auswirken.
  • Die erhöhte Ausschüttung der Gallenflüssigkeit wirkt sich positiv auf die Darmflora aus. Der ph-Wert steigt und animiert Verdauungsenzyme zur Arbeit. So findet Kurkuma Anwendung bei der Behandlung von Verstopfungen, Sodbrennen und Blähungen.
  • Eine gesunde Darmflora und eine intakte Verdauung sind Grundbestandteil eines gesunden Organismus. So sorgt die Einnahme von Kurkuma auch präventiv dafür, dass sich Bakterien und Viren nicht ausbreiten und Tumore und Krebserkrankungen tendenziell stärker der Nährboden entzogen wird.

Kurkuma setzt an den Ursachen von Verdauungsbeschwerden an

Verdauungssystem

Infografik: das Verdauungssystem mit allen beteiligten Organen

Verdauungsbeschwerden können ganz unterschiedliche Gründe haben. Dies sind die häufigsten Gründe, die zu Verdauungsproblemen führen können:

  • Darm-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Depressionen und Stress
  • eine ungesunde Ernährung
  • Flüssigkeitsmangel
  • hormonelle Veränderungen (durch Medikamente oder eine Schwangerschaft)
  • Lebensmittelunverträglichkeiten
  • Lebensmittelvergiftungen
  • Nährstoff- und Vitaminmangel

Bei einigen dieser Punkte gibt es bereits erwiesenermaßen Linderungspotential in den Wirkstoffen von Kurkuma. Besonders bei Darmerkrankungen, Diabetes und bei emotionalen Belangen kann Kurkuma seine positive Wirkung entfalten.

Bei chronischen Darmerkrankungen wirkt Kurkuma entzündungshemmend und kann so auch als Alternative zu Kortison versucht werden. Nachweislich wirkt sich Kurkuma positiv auf Entzündungswerte aus. Darmtumore werden in ihrem Wachstum gehemmt. Im Hinblick auf Darmerkrankungen im Allgemeinen kann Kurkuma auch eine präventive Wirkung entfalten und die Darmflora aktiv vor entarteten Zellen schützen.

Diabetes-Erkrankte oder diejenigen, die ein erhöhtes Risiko haben, an Diabetes zu erkranken, schätzen die Eigenschaft von Kurkuma, sich regulierend auf den Blutzuckerspiegel auszuwirken. Durch die Stimulation der Insulin-Produktion kann der Blutzuckerwert langfristig auf einem gesunden Niveau gehalten werden. Aktiv wird der Glucose-Gehalt so minimiert, dass die Zellen dadurch nicht belastet werden.

In emotional angespannten Zeiten wirkt sich Kurkuma nivellierend auf die Gemütslage aus. Es hebt die Stimmung auf natürliche Weise und gleicht das Angespanntsein nachweislich aus.

Verdauungsbeschwerden – aus medizinischer Sicht

Wer unter Verdauungsbeschwerden leidet, muss zunächst die Ursache eruieren und lokalisieren. Handelt es sich um ein akut auftretendes Unwohlsein, ist häufig die vergangene Mahlzeit der Auslöser des Übels. An dieser Stelle wirkt Kurkuma besonders schnell, denn Kurkumin und Tumeron aktivieren die Produktion von Gallenflüssigkeit und Magensaft – und helfen so bei einer raschen Verdauung der suboptimalen Mahlzeit.

Treten Verdauungsbeschwerden häufiger auf, empfiehlt es sich, ein sogenanntes Verdauungstagesbuch zu führen, in dem jede Mahlzeit akribisch genau dokumentiert wird. Dabei kommt es in erster Linie auf die einzelnen Lebensmittel an. Der Grund ist, dass der Verdacht einer Lebensmittelintoleranz nahe liegt. Häufig kommen heute diese Unverträglichkeiten vor: gegen Fructose, gegen Lactose, gegen Histamine, gegen Gluten oder gegen Sorbitin. Wer nun nach dem Ausschlussprinzip verfährt, findet schnell heraus, welche Gründe hinter den Verdauungsproblemen stecken.

Grundsätzlich muss eruiert werden, ob der Auslöser für die Verdauungsbeschwerden im Magen- oder im Darmtrakt liegt. Liegt eine Magenschleimhautentzündung vor, kann Kurkuma seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung entfalten. Eben diese Wirkung lässt sich auch im Darmtrakt sinnvollerweise anwenden. Denn ist der Darm gesund, spiegelt sich das auch im Wohlbefinden des Menschen wieder. Kurkuma wirkt hier zusätzlich entgiftend und ermöglicht eine Darmreinigung, um Entzündungen und die Einnistung von Bakterien vorzubeugen. Das wirkt sich mitunter auch positiv auf das Immunsystem des Menschen aus.

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