Kurkuma gegen Entzündungen

Kurkuma gegen Entzündungen

Kurkuma kann gegen verschiedenste Entzündungen angewendet werden aufgrund seiner entzündungshemmenden, antiviralen, antibakteriellen und antioxidativen Wirkung.

Rund 3 bis 5 Gramm Kurkuma täglich ist die empfohlene Tagesdosis, um Kurkuma ganz bewusst gegen Entzündungen einzusetzen. In der Praxis wird Kurkuma meist nicht durchgehend verwendet, sondern hat besonders zu Zeiten erhöhter Infektionsgefahr Hochkonjunktur. Entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell und antioxidativ wird Kurkuma nicht nur zur Stärkung des Körpers gegen Entzündungen eingesetzt, sondern auch zur Stärkung des Immunsystems.

Wer ein intaktes Immunsystem hat, wird die eine oder andere Entzündung im Körper vielleicht sogar gar nicht spüren. Vieles regelt der menschliche Körper auch im Alleingang, ohne Krankheitssymptome aufzuzeigen. Erst wenn die körpereigenen Kräfte nicht mehr ausreichen, wird eine Entzündung auch ganz bewusst und deutlich sicht- und spürbar.

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So wirkt Kurkuma gegen Entzündungen

  • Kurkuma hemmt das Gewebehormon Prostaglandine an der Auslösung einer Entzündung. Aufgrund dieser Wirkung wird Kurkuma von der Weltgesundheitsorganisation nachdrücklich für die unterstützende Behandlung von Rheuma und Artritis empfohlen.
  • Kurkuma reduziert freie Radikale und fungiert somit als wichtiger Zellschutz und als Antioxidans. Diese Wirkung wird mitunter bei der Behandlung von chronischen Herzerkrankungen genutzt.
  • Magen-Darm-Probleme und Gastritis können auf eine gestörte Fettverdauung zurückgeführt werden. Kurkuma begünstigt die Produktion von Magensaft und lindert so Magen-Darm-Probleme.
  • Kurkuma ist ein wirkungsvoller Zell-Stimulator: T-Zellen (die bei einer Entzündung als erste zur Stelle sind) werden vermehrt gebildet. Die Bildung von B-Zellen, die selbst Antikörper bilden können, wird begünstigt. Auch die Zellen, die im Kampf gegen Viren, Bakterien und erkrankte Zellen helfen, werden mit der Einnahme von Kurkuma deutlich häufiger ausgebildet.
  • Eine Krebserkrankung kann mitunter auf eine chronische Erkrankung zurückzuführen sein. Durch die Einnahme von Kurkuma kann die Zellatmung begünstigt und die Vermehrung der Mitochondrien aktiviert Studien weisen in diesem Zusammenhang eine therapeutische wie auch eine präventive Wirksamkeit von Kurkuma aus.

Eine Entzündung im Körper – aus medizinischer Sicht

Um zu verstehen, an welcher Stelle die Wirkung von Kurkuma bei Entzündungen einsetzt, soll hier einmal aufgezeigt werden, was bei einer Entzündung im Körper passiert. Ein Entzündungsherd im Körper kann sichtbar und spürbar sein, kann sich aber auch ganz still und leise verhalten, so dass der Betroffene davon im täglichen Leben kaum etwas oder gar nichts mitbekommt. Daher sehen Mediziner eine Entzündung auch nicht als eine Krankheit per se an, sondern als Reaktion des Körpers auf eine äußerliche Schädigung. Und eben diese Schädigung kann ganz unterschiedlicher Natur sein.

Auf einen Insektenstich kann der Körper ebenso reagieren wie auf einen Schnitt am Finger oder gar auf einen Sonnenbrand. Was im Körper dabei passiert, ist Folgendes: Der Körper setzt alle Kräfte dafür ein, die Schäden zu reparieren. So wird die Entzündung auch ein Stück weit zum Heilungsprozess. Wer regelmäßig Kurkuma gegen Entzündungen konsumiert, unterstützt den Körper hier gleich doppelt, denn Kurkuma stärkt den Körper, um eine Entzündung vorzubeugen und um diese – bei Entzündungseintritt – schnell bekämpfen zu können.

Gefährlich wird es für den Betroffenen nur dann, wenn der Entzündungsherd nicht eliminiert werden kann und die Entzündung den Körper zu vereinnahmen droht. An dieser Stelle wird auch der Unterschied zwischen einer chronischen Erkrankung und einer akuten Entzündung deutlich: Bei einer akuten Entzündung kann ein gesunder, (und mitunter durch Kurkuma) gestärkter Körper genug Selbstheilungskräfte aktivieren, um – wenn überhaupt – nur noch geringfügige Unterstützung durch Medikamente erhalten zu müssen.

Anders ist dies bei einer chronischen Entzündung. Dabei kann sich der Körper nicht mehr selbst gegen die permanente Entzündung zur Wehr setzen, weil sich die erkrankten Zellen rasch gegenseitig anstecken. Häufig wird Gewebe dauerhaft geschädigt oder die Entzündung bleibt im Körper und wächst zur lebensbedrohlichen Krankheit heran. An dieser Stelle unterstützt die Wirkung Kurkumas als Zell-Stimulator. Der Verlauf chronischer Erkankungen kann so begünstigt werden.

Auslöser für eine Entzündung können Viren, Bakterien und Pilze sein, aber auch „unsichtbare“ äußere Einflüsse wie etwa Hitze oder UV-Strahlen können eine Entzündungsreaktion im Körper hervorrufen. Die Folge sind Erkrankungen, die im medizinischen Fachjargon häufig auf „-itis“ enden wie etwa Dermatitis, Rhinitis oder Gastritis. Erste Symptome können Schwellungen, Rötungen, Schmerzen oder Funktionsstörungen sein. Auch Erschöpfungszustände, Müdigkeit, Juckreiz sowie Veränderungen an der Schleimhaut können Anzeichen für eine Entzündung sein.

Im Körper selbst sorgen weiße Blutkörperchen (die eingangs erwähnten T-Zellen, die durch Kurkuma zur Bildung animiert werden) nun dafür, dass Fremdkörper vernichtet werden und das zerstörte Zellmaterial abtransportiert wird. Je nachdem wie stark der Körper ist und sich im Entzündungsprozess durchsetzen kann, desto leichter verläuft eine Entzündung.

Freie Radikale. Mythos oder Gefahr für die Gesundheit?

Freie Radikale Infografik

Infografik: Freie Radikale, deren Ursachen und Angriffe des Immunsystems grafisch dargestellt.

Zellschutz und Antioxidants. Auch diese zwei Steckenpferde werden Kurkuma nachgesagt. In welchem Zusammenhang diese mit Kurkuma bei Entzündungen stehen, soll nun kurz erläutert werden.

Neben den bereits benannten Gefahrenquellen für den menschlichen Körper bergen gerade freie Radikale ein großes Risikopotential und sind häufig der Beginn vieler Gesundheitsbeschwerden. Greifen diese menschliche Zellen an, wirkt sich das negativ auf die Funktionsfähigkeit derer aus. Meist ist es eine Frage der Zeit, bis die Anzahl der angegriffenen Zellen sich ausweitet, denn freie Radikale vermehren sich rasend schnell und verfolgen eine ganz besonders drastische Taktik. Sie docken sich an das ihnen fehlende Molekül an und entreißen ihm ein Elektron. Die Folge: Das einst gesunde Molekül verwandelt sich ebenfalls zum freien Radikal. Krankheiten und sogar Krebsleiden können die Folge sein.

Antioxidantien sind an dieser Stelle ein wichter Zellschutz. Diese müssen jedoch aufgebaut werden, damit sie eine schützende Zellwirkung entfalten. Da selbst eine klassische, ausgewogene Ernährung nicht genug Antioxidantien mit sich bringt, um die sensiblen Zellen zu schützen, ist es wichtig, sinnvolle Ergänzungen vorzunehmen. So wird Kurkuma gern aufgrund seiner antioxidativen Wirkung zum Zellschutz und zum natürlichen Kampf gegen freie Radikale hinzugezogen. An dieser Stelle setzt die entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma schon ein, bevor freie Radikale eine Entzündung auslösen können.

Hinweis: