Kurkuma – Wirkung der gelben Wurzel auf unsere Gesundheit

Aktuelle medizinische Forschungen sind fasziniert von der ayurvedischen Heilwurzel Kurkuma. Besonders ihr sekundärer Pflanzenstoff Curcumin gilt als natürliche therapeutische Ergänzung bei vielen Volkskrankheiten wie Rheuma, Diabetes und Arthrose.

Erfahren Sie bei uns mehr über die Wirkung, die richtige Dosierung und wie Sie mit Kurkuma-Produkten Ihre Gesundheit optimieren können. Wir informieren Sie ausführlich rund um das Thema Kurkuma und Curcumin!

Kurkuma – Therapieergänzung bei vielen Volkskrankheiten wie Rheuma, Diabetes und Arthrose.

Wie gesund ist das Kurkuma-Gewürz wirklich?

Gelbwurz, oder Kurkuma (Curcuma longa), ist seit einigen Jahren verstärkt als Gewürz in unseren Landen vertreten. Es gibt kein Curry-Gericht, das ohne den so genannten indischen Safran und seine intensiv gelbe Farbe auskommt. Doch ist Gelbwurz nicht nur für Hobbyköche und Curry-Liebhaber interessant. Das Gewürz hat in den letzten Jahren vor allem die Aufmerksamkeit der medizinischen Forschungen geweckt. Und das nicht ohne Grund! Denn Curcumin ist seit Generationen in der ayurvedischen Medizin nicht nur für seine Wirkung bei Entzündungen bekannt, sondern auch für den heilenden Einfluss auf Volkskrankheiten wie Diabetes, Rheuma, oder Arthrose. Der Pflanzenstoff reduziert die Auswirkungen von oxidativem Stress und Entzündungen, wirkt antimikrobiell, hilft dem Immunsystem und stimuliert den Gallenfluss. Die Forschung ist zuversichtlich viele Volkskrankheiten mithilfe von Gelbwurz unterstützend behandeln zu können oder sogar vorzubeugen.

Wirkung von Kurkuma bei Entzündungen

Gelenkentzündung - hilft Kurkuma?

Eine Entzündung ist zunächst immer erst mal eine Abwehrreaktion des Körpers. Ausgelöst durch das Eindringen von Bakterien, oder auch einen physikalischen Reiz steigert der Körper Durchblutung und Schmerzempfindlichkeit des Gewebes, um es ruhigzustellen und mehr Immunzellen ins Gewebe zu transportieren. Diese beginnen dann Bakterien, aber auch körpereigenes Gewebe zu zerstören, welches In der Folge wieder stärker aufgebaut werden soll.

Dieser Vorgang ist unangenehm, aber notwendig. Problematisch wird es erst dann, wenn ein Reiz nicht mehr beseitigt werden kann und die Entzündung chronisch wird. Dann kommt es zu einer permanenten Gewebsschädigung, was zur Entstehung zahlreicher Krankheiten beiträgt. Curcumin könnte speziell zur Bekämpfung dieser Entzündungen eingesetzt werden.

Vor allem bei der Schmerzlinderung von Gelenkentzündungen scheint der natürliche Farbstoff Curcumin die Entzündungsherde zu reduzieren. Dazu blockiert Curcumin die Entzündungskaskaden an verschiedenen Stellen und kann dadurch Schwellung, Schmerzen und Bewegungseinschränkung eines entzündeteten Gelenks reduzieren. [1,2]

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Rheuma lindern mit Kurkuma

Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht ist Rheuma keine altersbedingte Krankheit. Sie kann sowohl ältere als auch jüngere Menschen treffen. Außerdem handelt es sich dabei nicht um eine einzige Krankheit, sondern lediglich um einen Überbegriff für eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Diese gehen besonders oft mit Gelenk-, Knochen- oder auch Muskelschmerzen einher, können aber auch in ganz anderen Körperteilen Beschwerden verursachen. Die wahrscheinlich häufigste rheumatische Erkrankung ist neben der eher degenerativen Arthrose die rheumatoide Arthritis.

Alle rheumatischen Erkrankungen haben gemein, dass sie auf entzündlichen Prozessen mit Zerstörung körpereigenen Gewebes basieren. Entsprechend richtet sich auch die Therapie meist auf eine Reduktion der Entzündungen und Modulation (Unterstützung) des Immunsystems. Der Pflanzenstoff Curcumin wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, antiviral und antibakteriell und spielt seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle bei Entzündungskrankheiten. Daher ist Kurkuma ein vielversprechender Kandidat für die begleitende Therapie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. [3-6]

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Worauf muss ich bei Kurkuma achten?
Kurkuma und Curcumin sind nicht dasselbe. Kurkuma ist eine gelbe Wurzel, die dem Ingwer ähnelt und als frische Wurzel, oder Gewürzpulver verkauft wird. Curcumin ist der gelbe Farbstoff der Kurkuma, welcher vor allem für ihren gesundheitlichen Nutzen verantwortlich ist. Man kann es als Kurkuma-Extrakt vor allem in Kapselform kaufen.

Kurkuma bei erhöhten Cholesterinwerten

Die Zahlen der Patienten mit hohen Cholesterinwerten steigen seit Jahren weltweit an. Im Allgemeinen wird dieser Zustand als Nebeneffekt der Wohlstandsgesellschaften betrachtet. Je höher der Wohlstand einer Gesellschaft ist, desto mehr Menschen leiden unter Übergewicht und Bewegungsmangel und desto höher scheint die Anzahl der Menschen zu sein, die von zu hohem Cholesterin betroffen sind.

Hohe Cholesterinwerte können meist sehr effektiv mit einer Ernährungsumstellung und einem geänderten Lebensstil gesenkt werden. Kurkuma kann dabei grundsätzlich Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sein, leistet aber zugleich einen speziellen Beitrag, wenn es um die Blutfettwerte geht. Es stimuliert nämlich den Gallenfluss, wodurch vermehrt Cholesterin ausgeschieden wird, was dann eine Senkung der Cholesterinwerte im Blut nach sich zieht. [10,11]

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Wirkung von Kurkuma bei Diabetes

Die Volkskrankheit Diabetes mellitus wird in zwei Typen unterteilt: Diabetes Typ I und Diabetes Typ II. Diabetes Typ II ist im Vergleich zu Diabetes Typ I deutlich weiter verbreitet. Rund 95% der an Diabetes erkrankten leiden unter der weniger aggressiveren Typ-II-Form. Diese ist durch Früherkennung und anschließende Lebens- und Ernährungsumstellung gut therapierbar.

Diabetes Typ I ist eine Erkrankung, die ein Leben lang behandelt werden muss. Jedoch stimmen die neuesten Studien zur Wirkung von Kurkuma bei Diabetes und anderen Krankheiten die Forscher positiv. Neben seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Wirkung kann das im Rhizom (= der Wurzel) enthaltene Curcumin offenbar auch den Blutzuckerspiegel regulieren und senken. [7,8]

Aktuelle Studien sprechen dem sekundären Pflanzenstoff eine vorbeugende Wirkung zu, sodass das Risiko der Entstehung von Diabetes reduziert werden kann.

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Schützt Kurkuma vor Alzheimer?

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenzerkrankungen und wird als typische Alterskrankheit eingestuft. Sie tritt überwiegend bei Personen ab dem 60. Lebensjahr auf und geht mit Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit einher. Die Forschung hat die Ursachen für die Entstehung von Alzheimer noch nicht eindeutig geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass Risikofaktoren bereits 20 Jahre vor dem Ausbruch dieser Krankheit einen schleichenden Schaden an den Nervenzellen des Gehirns verursachen. Bei Alzheimer kommt es zu chronischen Entzündungen. Dadurch wird der Abbau von Nervenzellen im Gehirn begünstigt. Somit fokussieren sich wissenschaftliche Studien mittlerweile unter anderem auf die Prävention dieser entzündlichen Prozesse.

Einige Studien legen nahe, dass Curcumin und Kurkuma diese Prozesse hemmen könnten. Außerdem scheint Kurkuma anderen Prozessen, die das Risiko für Alzheimer erhöhen, entgegenzuwirken, indem es zum Beispiel die Gefäßgesundheit verbessert. Nichtdestotrotz handelt es sich dabei bisher lediglich um Hinweise auf einen möglichen, präventiven Einsatz. Eine “Heilung” für Alzheimer wird Curcumin eher nicht werden. [9] Neuesten Forschungen zufolge kann Curcuma unterstützend bei der heutigen Demenz- und Alzheimerforschung sein. Denn der Inhaltsstoff Curcumin wirkt auf die Nervenzellen im Gehirn und kann sie vor dem Angriff freier Radikale schützen.

Mehr zu: Kurkuma bei Alzheimer

Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Curcuma senken

Herz- und Kreislauf-Erkrankungen zählen in den Industrieländern zu den häufigsten Todesursachen. Plötzlicher Herztod oder Verengungen der Herzkranzgefäße (akutes Koronarsyndrom) sind keine Seltenheit mehr. Mangelnde Bewegung, falsche Ernährung oder dauerhafter Stress wirken sich alle negativ auf das Herz-Kreislauf-System aus und können das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall steigern.

Ein gesundheitsfördernder Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung können die ersten Maßnahmen sein, um diesen Erkrankungen vorzubeugen. Dabei kann Kurkuma auf mehreren Ebenen positiven Einfluss auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen. Es wirkt entzündungshemmend und antioxidativ, sodass es Gefäßentzündungen, welche am Beginn der Kausalkette stehen, entgegenwirkt. Zugleich beeinflusst es die Blutfettwerte, den Blutzucker und die Gefäßfunktion positiv, wodurch der Entstehung von Hypercholesterinämie, Diabetes und Bluthochdruck entgegengewirkt wird – alles unabhängige Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. [12]

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Hilft Kurkuma bei Gallen- und Leberproblemen?

Gallenblase und Leber übernehmen wichtige Funktionen im Körper. Während die Gallenblase vor allem für die Sekretion der Galle im Rahmen der Fettverdauung eine Rolle spielt, laufen in der Leber neben der eigentlichen Produktion der Galle unzählige verschiedene Stoffwechselprozesse ab, die Einfluss auf nahezu jedes Organsystem nehmen. Eine Dysfunktion eines, oder sogar beider dieser Organe kann daher weitreichende Folgen für den Körper und die Gesundheit haben.

Kurkuma und Curcumin sind bekannt für ihren positiven Einfluss auf den Gallenfluss, aber auch auf verschiedene pathologische Prozesse, die in Leber und Galle ablaufen können. [13].

Mehr zu: Kurkuma für Galle und Leber

Curcuma für Zähne und Zahnfleisch

Kurkuma wirkt nicht nur bei Entzündungen und Schmerzen, sondern ist auch als Zahnpflege-Produkt sehr begehrt. Denn der Pflanzenstoff Curcumin hat entzündungshemmende Wirkung und fördert die Wundheilung – auch bei Zahnfleisch-Problemen. Außerdem kann er auch direkt antibakteriell wirken und dadurch Mikroorganismen bekämpfen, die Parodontitis, oder Karies auslösen.

Die Pflanze kann aber noch viel mehr. Die ostasiatische Heilknolle soll auch für weißere Zähne sorgen und den lästigen Plaque bekämpfen können. Durch eine verbesserte Mundgesundheit werden dann wiederum anderen Organsysteme positiv beeinflusst. [14]

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Nebenwirkungen von Kurkuma

Curcuma unterstützt die Gesundheit und wirkt bei Krankheiten. Aber hat diese ostasiatische Knolle auch Nebenwirkungen? Da die Pflanze überwiegend als Gewürz verwendet wird, sind keine erwähnenswerten Nebenwirkungen von Kurkuma-Pulver bekannt. Die Menge ist dabei einfach viel zu gering, um Nebenwirkungen auszulösen. Allerdings ist die alltägliche Menge des Kurkuma-Pulvers auf der anderen Seite auch nicht ausreichend für eine medizinische Therapie bei Krankheiten.

Um Kurkuma bei Krankheiten als Therapie oder ergänzende Maßnahme verwenden zu können, muss die Dosierung und die Bioverfügbarkeit von Kurkuma deutlich gesteigert werden. In diesem Fall kann es dann auch zu Nebenwirkungen kommen, wobei diese als gering einzustufen sind. [15]

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Tipps zu Kurkuma und Curcumin: Kurkuma-Kapseln oder Kurkuma-Pulver?

Kurkuma und Curcumin haben vielfältigen Nutzen für die Gesundheit und können daher ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass Kurkuma und Curcumin nicht einfach dasselbe sind: Kurkuma ist eine Ingwer-ähnliche Wurzel, die getrocknet und vermahlen als Gewürz zu kaufen ist, Curcumin ist ein isolierter Pflanzenfarbstoff, der aus der Wurzel heraus extrahiert wird.

Da Curcumin als Hauptwirkstoff der Kurkuma gilt, lassen sich die meisten medizinischen Wirkungen wahrscheinlich auch nur mit konzentriertem Curcumin erzielen, welches man meist als Kapseln kaufen kann. Das normale Kurkumapulver wird wahrscheinlich nicht ohne weiteres eine vergleichbare Wirkung entfalten. Dafür kann es häufiger als gesunde Zutat im Essen eingesetzt werden und liefert über das Curcumin hinaus weitere wertvolle Inhaltsstoffe wie Fasern und ätherische Öle.

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Fazit

Kurkuma Wurzel und Pulver

Kurkuma und Curcumin können einen großen Beitrag zur Gesundheit leisten. Ob man nun hochdosiertes Curcumin in Kapselform gezielt zur therapeutischen Anwendung einnimmt, oder einfach versucht, Kurkumapulver öfter in der Küche zu verwenden: Der Nutzen für die Gesundheit ist vielfältig.

Immer mehr medizinische Studien legen nahe, dass speziell Curcumin eine sinnvolle Ergänzung in der Therapie von Entzündungen, rheumatischen Erkrankungen, Arthrose, Alzheimer, oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein könnte. Zukünftige Forschungsarbeiten werden helfen, den Nutzen der Kurkuma für die Gesundheit weiter zu entschlüsseln.

Quellenverzeichnis

  1. Derosa, G., Maffioli, P., Simental-Mendia, L. E., Bo, S., & Sahebkar, A. (2016). Effect of curcumin on circulating interleukin-6 concentrations: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Pharmacological Research, 111, 394–404. https://doi.org/10.1016/j.phrs.2016.07.004
  2. Sahebkar, A., Cicero, A. F. G., Simental-Mendia, L. E., Aggarwal, B. B., & Gupta, S. C. (2016). Curcumin downregulates human tumor necrosis factor-alpha levels: A systematic review and meta-analysis ofrandomized controlled trials. Pharmacological Research, 107, 234–242. https://doi.org/10.1016/j.phrs.2016.03.026
  3. Khajehdehi, P., Zanjaninejad, B., Aflaki, E., Nazarinia, M., Azad, F., Malekmakan, L., & Dehghanzadeh, G. R. (2012). Oral Supplementation of Turmeric Decreases Proteinuria, Hematuria, and Systolic Blood Pressure in Patients Suffering From Relapsing or Refractory Lupus Nephritis: A Randomized and Placebo-controlled Study. Journal of Renal Nutrition, 22(1), 50–57. https://doi.org/10.1053/j.jrn.2011.03.002
  4. Chandran, B., & Goel, A. (2012). A randomized, pilot study to assess the efficacy and safety of curcumin in patients with active rheumatoid arthritis. Phytotherapy Research : PTR, 26(11), 1719–1725. https://doi.org/10.1002/ptr.4639
  5. Amalraj, A., Varma, K., Jacob, J., Divya, C., Kunnumakkara, A. B., Stohs, S. J., & Gopi, S. (2017). A Novel Highly Bioavailable Curcumin Formulation Improves Symptoms and Diagnostic Indicators in Rheumatoid Arthritis Patients: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, Two-Dose, Three-Arm, and Parallel-Group Study. Journal of Medicinal Food, jmf.2017.3930. https://doi.org/10.1089/jmf.2017.3930
  6. Javadi, M., Khadem Haghighian, H., Goodarzy, S., Abbasi, M., & Nassiri-Asl, M. (2019). Effect of curcumin nanomicelle on the clinical symptoms of patients with rheumatoid arthritis: A randomized, double-blind, controlled trial. International Journal of Rheumatic Diseases, 22(10), 1857–1862. https://doi.org/10.1111/1756-185X.13688
  7. Zheng, J., Cheng, J., Zheng, S., Feng, Q., & Xiao, X. (2018). Curcumin, A Polyphenolic Curcuminoid With Its Protective Effects and Molecular Mechanisms in Diabetes and Diabetic Cardiomyopathy. Frontiers in Pharmacology, 9, 472. https://doi.org/10.3389/fphar.2018.00472
  8. Pivari, F., Mingione, A., Brasacchio, C., & Soldati, L. (2019). Curcumin and type 2 diabetes mellitus: Prevention and treatment. Nutrients. https://doi.org/10.3390/nu11081837
  9. Farkhondeh, T., Samarghandian, S., Pourbagher-Shahri, A. M., & Sedaghat, M. (2019). The impact of curcumin and its modified formulations on Alzheimer’s disease. Journal of Cellular Physiology. https://doi.org/10.1002/jcp.28411
  10. Qin, S., Huang, L., Gong, J., Shen, S., Huang, J., Ren, H., & Hu, H. (2017). Efficacy and safety of turmeric and curcumin in lowering blood lipid levels in patients with cardiovascular risk factors: A meta-analysis of randomized controlled trials. Nutrition Journal. https://doi.org/10.1186/s12937-017-0293-y
  11. Wang, Y., Wang, L., Zhu, X., Wang, D., & Li, X. (2016). Choleretic Activity of Turmeric and its Active Ingredients. Journal of Food Science, 81(7), H1800-6. https://doi.org/10.1111/1750-3841.13348
  12. Li, H., Sureda, A., Devkota, H. P., Pittala, V., Barreca, D., Silva, A. S., … Nabavi, S. M. (2019). Curcumin, the golden spice in treating cardiovascular diseases. Biotechnology Advances. https://doi.org/10.1016/j.biotechadv.2019.01.010
  13. Jalali, M., Mahmoodi, M., Mosallanezhad, Z., Jalali, R., Imanieh, M. H., & Moosavian, S. P. (2020). The effects of curcumin supplementation on liver function, metabolic profile and body composition in patients with non-alcoholic fatty liver disease: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Complementary Therapies in Medicine, 48, 102283. https://doi.org/10.1016/j.ctim.2019.102283
  14. Jiang, C., Han, Q., & Yang, J. M. (2020). [Research progress of curcumin in the prevention and treatment of periodontitis]. Zhonghua kou qiang yi xue za zhi = Zhonghua kouqiang yixue zazhi = Chinese journal of stomatology, 55(9), 685–690. https://doi.org/10.3760/cma.j.cn112144-20191118-00412
  15. Soleimani, V., Sahebkar, A., & Hosseinzadeh, H. (2018). Turmeric (Curcuma longa) and its major constituent (curcumin) as nontoxic and safe substances: Review. Phytotherapy Research. https://doi.org/10.1002/ptr.6054